4-9: Personal Branding: So baust du eine starke Marke auf (Guido Gottwald im Interview)
Shownotes
In dieser Folge des Podcasts „Kein Erfolg ist eine Absicht®“ spricht Markus Mensch mit Unternehmer und Weinexperte Guido Gottwald über Personal Branding, Markenaufbau und Erfolg im Business.
Wie entsteht eine starke Marke wirklich? Und warum sind Leidenschaft, Ehrlichkeit und ein hochwertiges Produkt entscheidender als klassische Marketingstrategien?
Guido Gottwald gibt Einblicke in über 30 Jahre Erfahrung im Weinbusiness und zeigt, wie er sich als Personal Brand etabliert hat – von der Arbeit im Handel bis hin zu internationalen Projekten wie „1000 Weiß“.
Im Fokus der Episode stehen zentrale Erfolgsfaktoren für Unternehmer, Selbstständige und Marken: 👉 Wie man eine Marke authentisch aufbaut 👉 Warum Netzwerke und Kooperationen entscheidend sind 👉 Wie Influencer-Marketing schon lange vor Social Media funktioniert hat 👉 Wann man ein Projekt beenden sollte 👉 Und warum echte Marken nicht geplant, sondern entwickelt werden
Diese Folge richtet sich an alle, die eine starke Marke aufbauen, ihr Business skalieren oder sich als Experte positionieren wollen.
In dieser Episode geht es um: – Personal Branding im Business aufbauen – Marke entwickeln und positionieren – Erfolgsfaktoren für Unternehmer – Netzwerke und Kooperationen nutzen – Influencer Marketing im Business verstehen – Produktqualität und Markenstrategie – Zielgruppe verstehen und erreichen – Business Wachstum und Skalierung – Umgang mit Misserfolg im Unternehmertum – Premium Branding und Positionierung
Timestamps:
00:00 Einführung Personal Branding & Marke 01:00 Guido Gottwald: Unternehmer & Weinexperte 02:00 Marktanalyse: Weinbusiness & Positionierung 04:00 Marke aufbauen durch Leidenschaft 06:00 Entstehung von „1000 Weiß“ 09:00 Branding, Produkt & Marketingstrategie 11:00 Erfahrung als Erfolgsfaktor im Business 13:00 Netzwerke und Kooperationen nutzen 15:00 Influencer Marketing im Wandel 17:00 Zusammenarbeit mit bekannten Persönlichkeiten 20:00 Erfolgsfaktoren im Unternehmertum 23:00 Ehrlichkeit im Produkt und Marketing 27:00 Zielgruppenanalyse im Business 30:00 Produkt vermarkten: Praxisbeispiele 33:00 Umgang mit gescheiterten Projekten 36:00 Wann Projekte beenden? 39:00 Zukunftspläne und Wachstum 42:00 Was bedeutet Erfolg im Business?
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Instagram Guido Gottwald: https://www.instagram.com/serguidoworldofwine/
Transkript anzeigen
00:00:01: Der Weg von unserem nächsten Interviewpartner und nicht des Speaker ist kein Zufall gewesen, sondern wirklich das Ergebnis ganz bewusster Entscheidungen.
00:00:10: Von Mut und dem Vertrauen in die eigene Intuitionen!
00:00:13: Er kommt aus dem klassischen Handel – Aus Zahlen, aus Strukturen, aus Wachstum.
00:00:18: Und er hat sich ganz bewusst für die Welt der großen Weine entschieden.
00:00:23: Mit Projekten wie Tausend Weiß ist der Teil einer internationalen Genusskultur, die heute wirklich in der Spitzengastronomie angekommen ist.
00:00:30: Wer war schon mal bei Gordon Ramsay essen?
00:00:33: Bei Gordon Ramsay in New York zum Beispiel
00:00:35: ist
00:00:36: ein Wein für über zweitausend Dollar von ihm auf der Karte!
00:00:40: Jetzt wird es ein fantastisches Interview geben, und zwar mit ihm und Markus.
00:00:45: Und die beiden sprechen darüber wie man zu seiner eigenen Marke wird.
00:00:48: Warum
00:00:48: Netzwerke tragen?
00:00:49: Warum Leichtigkeit im Business
00:00:51: kein
00:00:52: Widerspruch zur Verbindlichkeit ist?
00:00:54: Deswegen jetzt einen ganz kräftigen Applaus bitte für Guido Gottwald und Markus
00:01:01: Mensch!
00:01:10: Wow, was für eine Szenegröße hier bei uns.
00:01:14: Also erst mal vielen lieben Dank für deine Zeit!
00:01:17: Ich bin total geert bitte.
00:01:19: Vielen herzlichen Dank für die Einladung in meine Heimat der Oberpfalz.
00:01:24: Ja ich dachte mir wenn wir schon hier sind da müssen wir immer lokale Größen haben weil letztes Jahr schon hier... Da hatten wir auch eine lokale Größe und dieses Jahr auch, und lustigerweise immer geht es um das Thema Genuss.
00:01:36: Ich glaube ist auch ganz wichtig wer von euch mag gerne Wein?
00:01:41: Wer mag keinen Wein?
00:01:43: Okay gut interessant mal gucken ob wir die umstimmen können werde ich noch nicht kennen.
00:01:48: wie kann man dich am besten in einem Satz beschreiben?
00:01:52: ein genuss Mensch durch und durch wie man unschwer erkennen kann.
00:02:01: Ich glaube, dass es wenig Menschen gibt die in deiner Nische und deiner Szene tatsächlich so einen Personal Brand haben wie du.
00:02:09: Aber für was steht deine Marke eigentlich?
00:02:12: Na ja... Die Marke muss man sich erarbeiten und aufbauen.
00:02:19: Und das funktioniert natürlich am besten mit ehrlicher Passion!
00:02:25: Der Weinbereich des Themaweins gerade in Deutschland ist ja ein nicht leichtes.
00:02:33: Eine Frage in die Runde, was denken Sie denn?
00:02:38: Wie viele Weine im Deutschland in Prozent verkauft werden?
00:02:46: über fünf Euro die Flasche ohne der Gastronomie?
00:02:52: Was ist der Anteil der Weine in Deutschland ohne Gastronomie?
00:02:56: über fünf euro die Flrasche?
00:03:02: Wie?
00:03:04: Vierzig.
00:03:05: Wow!
00:03:08: Es sind sage und schreibe, sieben Komma zwei Prozent.
00:03:13: Sieben Kommaa zwei Prozent über fünf Euro inklusiv Steuer.
00:03:17: wer ist der größte Weinhändler in Deutschland?
00:03:21: wenn man Aldi die beiden zusammen rechnet dann ist es Aldi und wenn man sich separiert ist es Lidl.
00:03:29: das ist schon Spass, also schon
00:03:31: erschockierend.
00:03:32: Und das wollte ich nur als Einleitung geben um vielleicht ein bisschen die Welt aufzuzeigen denn das Weinthema ist natürlich und man hat sich bei der Abstimmung gesehen wer gerne Wein trinkt.
00:03:44: Neunzig Prozent der Befragten trinken gerne Wein sofort mit dem Zusatz... Oh!
00:03:53: Ich habe aber keine Ahnung.
00:03:54: Das heißt es ist sofort Respekt.
00:03:57: Es ist sofort eine gewisse Distanz da die man eigentlich lösen muss.
00:04:01: Wein ist ein wunderbares Genussmittel und sollte für jedermann zugänglich sein.
00:04:07: Und jetzt komme ich auf deine Frage, mir ist vor vielen Jahren nachgesagt worden – ich war zehn Jahre hier in Regensburg bei Shariwari Restaurantkritiker, Weinexperte, Bayerischen Rundfunk, Weinexperte und uns begleitet auch einen kleinen Exkurs in die Sommelier-Schule.
00:04:27: Ich bin durchgefallen!
00:04:30: Aber nicht wegen des Weins, sondern wegen Calvados und Whiskey.
00:04:36: Und seitdem mag ich das auch nicht mehr.
00:04:38: Aber trotzdem irgendwann zum Bayerischen Weinpaps erkoren worden im CTF von der Andrea Balsche und seitdem ist man das auch irgendwo Haften geblieben.
00:04:51: Man sagt dem ja nach dass sich eine Weinsprache sprecht die Spaß macht vielleicht nur ein bisschen mit Entertainment versehen und nicht diese verkopfte versnoppte Sommiliersprache.
00:05:03: Ich glaube, das ist nicht mehr zeitgemäß!
00:05:13: Wenn ein Sommiliere oder Gastgeber sich wichtiger nimmt als der Gast an dem verkauften Produkt da ist irgendwas schief gelaufen.
00:05:22: Ich finde es kann man auch adaptieren auf alle Produkte.
00:05:24: ich glaube dass man sich auf gar keinen Fall wichtiger nehmen sollte als den Kunden.
00:05:28: Das ist generell in allen Dienstleistungsbereichen und natürlich auch in allen Produktnischen so, dass man auf Augenhöhe ehrlich, respektvoll mit seinem Produkt und vor allem mit seinem Kunden umgehen sollte.
00:05:43: Du hast ja eine eigene Winebrand, tausend Weiß.
00:05:47: meiner Meinung nach ein genialer Marketing-Move.
00:05:51: Erzähl doch mal, wie ist dieses ganze Thema entstanden?
00:05:54: Also bist du da hingestanden und hast gesagt, das wird jetzt eine Marke.
00:05:57: Das wird einfach top!
00:05:58: Und es ist irgendwo auch ein Teil deiner Personenbrand ja auch.
00:06:01: Wie ist das
00:06:01: entstanden?!
00:06:03: Es war nie die Absicht einen Brand zu entwickeln sondern ich bin jetzt am ersten Oktober diesen Jahres dreißig Jahre in der Weinbranche und sowohl als Berater für Weingüter als natürlich klassischer Importeur, Distributeur und auch ein bisschen Marketing- und Brandmanagement tätig, aber diese Idee tausend Weiß entstand tatsächlich vor zwanzig Jahren.
00:06:27: Und es ist keine Brandabsicht gewesen, sondern das ist ein Weingut, dass ich zusammen in Form einer Fläche mit einem der renommiertesten, bestbewertesten Winzern Österreichs gegründet habe – das ist Karl Fritz aus dem Wargramm, einen fünf Sterne-Winzer – und der Vorreiter der Biodynamie im Weinanbau.
00:06:48: Und wie mag es anders sein?
00:06:50: Klar, bei einer zwei-drei Flaschen Wein kommen dann irgendwo die kreativen Phasen und die Idee letztendlich nach der fünften Flasche.
00:07:00: Wir wollten irgendwas machen was keiner braucht und jeder haben
00:07:04: möchte.".
00:07:04: So ist die Idee entstanden.
00:07:06: wir haben uns da natürlich ausgeschlafen sind in den Keller gegangen am nächsten Tag und haben ein QW gemacht das eigentlich mit dem Terroir also mit der Herkunft, mit dem Weingut der üblichen und klassischen Ressorten dieses Gebietes nichts zu tun hat.
00:07:28: Haben küvitiert – küvatiert heißt man mischt halt ein bisschen was zusammen bis passt – und haben dann tatsächlich eine QW geschafft die wir erst einmal verdaut haben und noch eine Woche nachverkostet haben zu Falz d'Auf geschickt.
00:07:46: Das ist eine der renommiertesten Weinfachmagazine Österreichs mittlerweile auch in Deutschland und haben sofort für dieses Gerät ninety-seix von hundert Punkten bekommen.
00:08:01: Es war der erste Jahrgang, wir hatten noch überhaupt keine Idee oder Namen wie das Ding heißen soll.
00:08:09: Und dann klar es sollte nicht der Kommerz – das ist wirklich so im Vordergrund stehen – sondern die Passion.
00:08:18: Und daraufhin haben wir gesagt, naja was machen wir?
00:08:20: Wir haben nicht so viel.
00:08:22: Lass uns mal tausend Magnumflaschen machen nur für die ganze Welt.
00:08:26: und dann haben wir zugleichen Namen, Tausend Flaschen, tausende Weißweißwein war ein QV aus Chardonnay, Grüner Weidliner und Weißbegründer.
00:08:37: mittlerweile hat sich das QV natürlich ein bisschen verändert, haben auch ganz puristisch das Edikett Bauen lassen, mehr oder weniger.
00:08:46: Unser Beider Fingerabdrücke drauf, tausend Weiß drauf haben keinen Wert auf irgendwelches Packaging und Design gelegt.
00:08:54: Am dann aber für das Packaging noch den internationalen Etikettwettbewerb gewonnen in London für den ersten Jahrgang Und so ist die Geschichte entstanden!
00:09:06: Lass uns noch mal ganz nochmal für die Timer zusammenfassen, was das Thema OBC-Strategie angeht.
00:09:11: Das heißt wir haben auf jeden Fall das Produkt ist im Vordergrund weil wir wissen wenn wir kein gutes Produkt haben tun wir uns später natürlich schwer.
00:09:19: Wir haben hier absolut meiner Meinung nach ein absolutes Unikat!
00:09:22: Wir haben Personal Brand mit Reingap in den Fingerabdruck.
00:09:24: Das war unik, das war einmalig anders als all die anderen und natürlich dann ganz klar Award Marketing in den verschiedensten Bereichen.
00:09:32: Ich finde da hast du schon relativ viele Marketing richtig gut umgesetzt Unbewusst.
00:09:37: Aber sagen wir so unbewusst, ist ja manchmal trotzdem bewusst.
00:09:40: Woher kam das alles?
00:09:41: Welche, wenn du hast gesagt was im Fernsehen Radio, kam es daher?
00:09:45: woher kommt dieses Gespür für Markenentwicklung und dieses Gefühl auch was der Konsument gerne hätte?
00:09:52: Das gespür kommt natürlich von der Expertise und von der Erfahrung.
00:09:56: ich sagte bin jetzt dreißig Jahre im Weinbusiness und habe natürlich auch mit den sogenannten Raubrittern geschäftige Macht, die solche Weine verkaufen wie ich sie vorhin abgefragt habe unter fünf Euro in sechsunddreißig Ländern.
00:10:10: zu meinem fuchzigsten Geburtstag hat man mir in der Laudatia erklärt.
00:10:15: Ich hatte in sechs und dreißig Ländern hundertfuchzig Millionen Flaschen Wein verkauft.
00:10:20: Sie müssen jetzt nicht nachrechnen!
00:10:21: Ich hab' net pro Flasche in Euro verdient, gell?
00:10:24: Und das heißt, ich habe natürlich ein gewisses Gespür für Charakteristika von Weinen und gewissen Zielgruppen.
00:10:34: Und mein Vorteil war auch mir mit in die Weinwiege gegeben, dass sich dreißig Jahre lang mich sowohl für den klassischen Lebensmitteleinzelhandel interessiert habe bis vor fünf Jahren – da hab' ich die Gesellschaft verkauft – und auch für die Sterne- und Spitzengastronomie.
00:10:52: Das war in unserer Sommiläszeit damals noch schwierig, weil das eine mit dem anderen nichts zu tun haben durfte und das war auch nicht gern gesehen.
00:11:03: Und dann geht es eigentlich darum die Zielgruppe des Sinus Milieu bis heute heißt so entdecken auf einer gewissen Geschmacksebene.
00:11:14: wir sprechen da im Weinbereich auch von Trefferquoten aber nicht das Produkt verfälschen.
00:11:19: Herkunft muss bleiben, Charakteristik muss bleiben und nur durch die Zusammensetzung der Rebsorten oder dem Spiel der Hölzer im Keller eine gewisse Trefferquote von den Weinen am Gast zu erreichen.
00:11:33: Sehr gut sehr gut!
00:11:36: Wenn wir mal jetzt überlegen... Also ich glaube schon dass du als Person verkaufst.
00:11:40: Du hast gesagt, du hast die ganzen Kontakte aufgebaut, hast Kundenpflege betrieben und hast das ja ist es immer größer geworden?
00:11:45: Das heißt die Menschen haben dir vertraut Absolut.
00:11:49: Das heißt, deine Personenbrand ist dadurch ja schon entstanden.
00:11:54: und am Strich wie hast du Geld gemacht?
00:11:56: Also man muss ja um eines Tages müssen wir alle Rechnungen bezahlen.
00:11:58: Wie hast du dieses Know-how, dieses Netzwerk dann genutzt Produkte oder auch deine eigene Produktentwicklung weiterzuentwickeln?
00:12:05: Naja tatsächlich durch den Zusammenschluss mit den richtigen Personen zusammen Am besten auch gemeinsame Expertisen, die sich miteinander vertragen.
00:12:17: Aktuelles Beispiel – ich habe seit drei Jahren eine Gesellschaft mit Alexander Hermann, die Herrgott heißt weil wir vor drei Jahren gemerkt haben dass nicht nur wir geile Typen sind sondern auch geile Namen haben, Hermann und Gottwald und wir seit einem Jahr online auf dem Markt sind sowohl im gehobenen LH auf dem Markt, in der Gastronomie auf dem Markt sind und jetzt seit Ende letzten Jahres auch die ersten Anfragen von Lizenznehmern für die Marke Hergoth da sind.
00:12:49: Das heißt schon die Passion und die Persönlichkeit dann nochmal geboosterd mit sinnvollen Synergien und anderen Persönlichkeiten – ich meine Alexander Hermann in diesem Beispiel bringt die Expertise mit natürlich, mit seinem Bekanntheitsgrad in Deutschland.
00:13:07: Mit seiner Expertise auf dem Teller.
00:13:10: Ich will meine Expertise im Glas und offensichtlich finden es die meisten gut was wir tun.
00:13:19: Sehr schön!
00:13:19: Das ist ja in der Marketingsprache Influencer-Marketing.
00:13:22: man holt sich Menschen wie auch eine Reichweite haben und kombiniert das Ganze.
00:13:26: Wie oft hast du das schon gemacht?
00:13:28: Naja, ich bin zwar in der Gesellschaft mit Alexander Hermann.
00:13:32: Ein sogenanntes Young Start-up – mit fünftig acht.
00:13:37: Und dieses Influencer-Tun mache ich professionell seit einem Jahr mehr oder weniger mit einer Performance-Agentur aus Österreich.
00:13:46: auch und insofern ist die Antwort der Frage professionell beschäftige ich mich seit ein Jahr mit klassischem Influenzertun über die bekannten medialen Plattformen.
00:13:58: Sehr cool!
00:14:01: Ich finde das total schön ein Blick, weil meiner Meinung nach glaube ich warst du schon Influencer vom ersten Tag an.
00:14:07: Da gab es die Kanäle noch nicht, aber Influenza war natürlich eine andere Art und Weise und Form des Zeigens der Persönlichkeit und des Tuns.
00:14:18: Was war dein größter Durchbruch?
00:14:20: Wo du gesagt hast ab jetzt habe ich laufen gelernt
00:14:26: Da gab es viele, aber einer der mit einer ziemlich bekannten Persönlichkeit stattgefunden hat war vor knapp sieben Jahren als ich mich mit Thomas Gottschalk zusammengetan habe und ihn gefragt habe ob er Lust auf ein Weintema hat.
00:14:43: Und das wurde sofort von seiner Seite bejaht.
00:14:47: da gab's auch keinen Management dazwischen.
00:14:48: wir waren dann beim Essen zum Essen im Baden-Baden verabredet.
00:14:54: Ich war ziemlich nervös, muss ich sagen.
00:14:56: Denn das war für mich eine immer noch eine Legende mit der ich groß geworden bin und aufgewachsen bin.
00:15:04: Und ich erinnere mich noch an das erste Treffen im Baden-Nur-Baden.
00:15:07: Da hatte ich die Hosen ganz schön oder ziemlich gestrichen voll vor einem ersten persönlichen Treffen.
00:15:14: Aber der Vorteil war zu dieser Zeit, dass es sich neu verliebte.
00:15:19: Er war total entspannt, total easy und hat mir das alles ein bisschen genommen.
00:15:23: Kurzum wir haben uns ziemlich schnell geeinigt.
00:15:26: er wollte wissen was ich mit ihm vorhaben.
00:15:28: natürlich war die Kohle auch wichtig Und für uns dann als Herausforderung war klar Wir mussten eine Brücke schlagen.
00:15:35: Was hat den Thomas Gottscheidt mit Wein zu tun?
00:15:37: Eigentlich genauso viel wie Günther Jauch Weil viele denken, was Günther ja auch im Handel gemacht hat war von seinem Weingut.
00:15:44: Für die, die wissen das ein Weingutt hat, war es aber gar nicht.
00:15:47: Er hat seine Marke hergegeben für eine große Fabrik, für die große Industrie-Kellerei und war auch ziemlich erfolgreich.
00:15:55: Und
00:15:56: d.h.,
00:15:57: da war irgendwo eine Verbindung zu Gottschalk muss ich sie irgendwo herstellen.
00:16:01: Und er war ziemlich einfach.
00:16:03: dann eben durch Wetten das – wir haben sofort diesen Slogan «Wetten der schmeckt».
00:16:09: dann Easygoing, seine Art.
00:16:11: Easydrinkweine und die Verbindung irgendwie noch generell zur Herkunft der Weine Und da ist mir natürlich in den Sinn gekommen Seine Lieblingswahl-Heimat Kalifornien und somit war das Baby geboren.
00:16:27: Wir haben kalifornische Weine gemacht hinter dem Slogan Wettender schmeckt Easywines, easy drinking wines Und wir haben uns dann den richtigen Partner gesucht.
00:16:38: Das war in dem Fall ein Netto-Discount und waren so mutig, dass wir für sixneinundneunzig diese Weine verkauft haben – das ist zweieinhalbmal mehr als netto für eine Flasche Wein bekommt inklusiv Mehrwertsteuer!
00:16:53: Wir haben uns in einer Nische bewegt denn zur damaligen Zeit hatten kalifornischen Weinen einen Marktanteil von sechs Prozent im Lebensmittelhandel.
00:17:04: Die Planmenge für zwei Jahre waren dreihunderttausend Flaschen.
00:17:09: Und wir haben sechshundertachtzig tausend flaschen verkauft, also es hat funktioniert aber ist war klar.
00:17:18: Es war von vornherein klar dass es ein sogenanntes One-Hit Wunder war und eben keine Nachhaltigkeit mit sich zog.
00:17:25: Aber das war für mich schon so'n kleiner Meilenstein auch der auch ziemlich publik gemacht wurde da ein bisschen Geschichte geschrieben zu haben.
00:17:34: Du bist ja schon so eine Marketingmaschine wenn ich das so sagen
00:17:36: darf.
00:17:38: Ja,
00:17:39: schon.
00:17:39: Ich glaube du weißt auch schon grob und genau was alles so nötig ist um das zu erreichen, was man glaubt.
00:17:45: Die Parameters sind mittlerweile bekannt.
00:17:47: Hau
00:17:47: doch mal so einen roten Faden raus wo du sagst also wenn du jetzt etwas vor hast dann solltest du die vier fünf sechs Punkte beachten.
00:17:54: Definitiv Passion!
00:17:57: Und die Passion war eigentlich mein Leitfaden, die letzten dreißig Jahre im Wein-Business.
00:18:04: Ich habe mir nie morgens was vormachen müssen.
00:18:07: Ich hab mich nie motivieren müssen.
00:18:09: Natürlich waren Gespräche bei großen Einkäufern im Lebensmittelhandel etwas unangenehmer als bei Sommiliers in der Stärkastronomie oder auch Termine in den Weinkellern um die QWs zu machen.
00:18:23: Also für mich ist ... Die Passion der Antrieb, der Motor die Motivation einfach glücklich zufrieden sein zu können das zu tun was mich ansporen und mir einfach Spaß macht mein Hobby meinen Beruf und alles in einem ist.
00:18:40: Dann ist es ganz klar eine aufrichtige ehrliche umgehensweise mit meinem Partnern.
00:18:47: Die Partner sind natürlich meine Winzer, meine Lieferanten, meine Kunden Und manchmal natürlich auch durch eine gewisse gutmütige Art ein bisschen daneben gegriffen, aber das gehört dazu.
00:19:03: Ich glaube nach der Passion ist einfach aufrichtig ehrliche Augenhöhe im Umgang mit seinen Partnern wahnsinnig wichtig.
00:19:12: und ich glaube dann wenn man dann auch ehrlich ist mit seinem Produkt Und das ist auch ein sehr, sehr wichtiges Thema.
00:19:21: Gerade in einem Genussmittel, der keiner so richtig beurteilen kann – es ist ja alles subjektiv!
00:19:27: Ja?
00:19:27: Es gibt bei Blindweinproben ... wir haben zehn Probanden für eine Weinprobe da.
00:19:34: Der Onee richtet sich raus an einen Apfel oder Erdbeer und irgendeiner Tee, weil er schon mal irgendwo gelesen hat ….
00:19:42: und das Geile ist jeder hat Recht!
00:19:44: Ja, den Geschmack ist subjektiv.
00:19:46: Das ist natürlich schon ein gewisser Bonus bei diesem Genussmittel Wein.
00:19:54: aber ich glaube trotzdem das Produkt auch nicht zu verfälschen denn in diesen Preissegmenten wo ich vorhin erzählt habe so bis two-neuner neunzig hat immer viel mit Wein zu tun.
00:20:06: also da passiert schon viel bei BISF.
00:20:09: und wenn du dann in solchen Weinindustrie auch durch die Läger gehst, tatsächlich so.
00:20:15: Auch diese Phas zu denken wenn Wein Bio ist oder gar nicht seit den Mitteln von gezüchteten Weinsuchtheven erlaubt, die dann noch chemisch unterstützt werden dürfen.
00:20:28: Warum?
00:20:29: Weil es heute nichts kosten darf.
00:20:31: und das echte Bio im Wein als kleiner Hinweis ist Biodynamie.
00:20:35: Das ist das einzig echte ehrliche Bio.
00:20:38: Das ist Kuhscheiße in Kuhhörnern, wird vergraben kommt als Kompost wieder raus.
00:20:43: Wird mit Kamillentee, Brennisltee verschiedensten Tees zu gewissen Mondphasen bei extremen Winzern vermischt und das einzige was erlaubt ist zum Düngen und sonst nichts!
00:20:55: Das ist es ehrliche Bio, dass ist Biodynamie.
00:20:59: Und ich glaube auch diese Verfälschung der Produkte ehrlich mit dem Produkt umzugehen.
00:21:04: Was sich dann natürlich In einer gewissen vertraulichen Art und Weise als Vertrauenszuspruch meiner Kunde aufbaue, ist ja ganz was anderes als so ein One-Hit-Wander.
00:21:16: Wo ich sage die schmeckt einmal aber dann nicht mehr weil irgendwas passiert oder weiß man einfach keinen Spaß macht.
00:21:22: Ein Beispiel noch der meist verkaufte Rotwein Italiens in Deutschland is' Was?
00:21:32: Jawoll!
00:21:34: Primitivo ist ein trockener Wein aus Italien, richtig?
00:21:39: Ja!
00:21:40: Kein Primitivu ist trocken.
00:21:42: Aber schreib's das drauf, sauchten kann er mehr.
00:21:45: Jeder Primitivot muss nämlich vom Konsortio nach Gesetz mindestens zwölf Gramm Alkohol haben und die richtig geschmeidigen und züpfigen haben bis achtzehn Gramm alkohol.
00:21:57: Würdest du sonst auch eine Primitiva mit der Klassifizierung bezeichnet werden?
00:22:02: Und da sind letztendlich Geräte, die natürlich künstlich aufgezuckert werden.
00:22:06: Das ist so dieses geschmeidige, dieses samtige, diese extreme Frucht und dann vielleicht noch ein bisschen vom Holz begleitet haben.
00:22:14: aber du saufst einen Glas, dann bist satt, dann hast du keine Lust mehr, dann wirst du platt!
00:22:19: Und ein guter Wein der tänzelt am Gaumen, der animiert den Gaumen Der sorgt für einen Speichelfluss, für einen Trinkfluss.
00:22:29: Das ist Nomeuer-Glasenmox!
00:22:30: Nomeyer-Glazenmox und Nomeier-Gliasenmoxt.
00:22:34: Das... ...ist guter Wein.
00:22:39: Und der muss nicht immer fünfzig Euro kosten, sondern sowas kriegt man auch für ein Zehner.
00:22:44: Geil, geil, geil.
00:22:46: Ähm ich hier muss auch Christian Dieter Blau erst mal einen Schluck.
00:22:53: Okay was hast du noch für Tipps?
00:22:56: Naja, ich glaube das sind so drei Ebenen wo sich dann noch vieles dazwischen mit abspielen.
00:23:02: So kleine Noisen.
00:23:03: aber ich glaube die Passion steht über allem drüber ehrlich umzugehen mit meinen Partnern und natürlich mit dem Produkt.
00:23:11: Und der Rest kommt von selber?
00:23:13: Jetzt habe hier ein sehr geiles Produkt.
00:23:15: wirklich ja und du sagst es ist der Hammer.
00:23:17: Ja
00:23:17: und alles was du gesagt hast trifft zu.
00:23:20: wie startest du die Kommunikation?
00:23:24: Naja, ich werde erstmal mit der Kommunikation dahingehend anfangen herauszufiltern.
00:23:31: Wer ist denn meine Zielgruppe dafür
00:23:33: für dieses Produkt?
00:23:34: Und dann würde ich schon zielorientiert vorgehen und würde in kurzen Zeit auch ein bisschen was gelernt, was auch ich nochmal mit aufnehmen kann dass Ich versuche mein Produkt gerade im Bereich verkosten zu lassen.
00:23:50: Das sind ja die ehrlichsten Verkaufsmittel seit dreißig Jahren.
00:23:54: und heute noch, ich liebe es vor so versammelter Mannschaft übrigens das geht auch bis vierhundert Personen Weinproben zu machen.
00:24:01: Maxi Riedl und ich machen Wein- und Glasmannsport zusammen, auch Wahnsinn!
00:24:06: Ich werde es leider nicht mehr erleben meine Kinder vielleicht noch dass in Deutschland eine Glaskultur an den Tag gelegt wird.
00:24:13: was glaubt ihr denn wieder gleiche Wein aus sechs verschiedenen Gläsern schmeckt?
00:24:17: Unfassbar!
00:24:18: Dann Temperaturkultur.
00:24:20: das heißt ich würde versuchen mein Produkt so persönlich wie möglich an meine Zielgruppe langsam mich daran oder mich vorzutasten, natürlich durchprobieren und das ist die Schöne bei uns.
00:24:35: Ich hätte jetzt ein Problem mit Damenbinden oder mit Rasenmäher oder mit Stricknadeln da würde ich mich schwer tun.
00:24:42: aber dieses Genussmittelwein wo ich ja so einfach übermitteln kann, da muss man ganz quaff und das Entertainment überhaupt nicht dazu.
00:24:51: Lass doch das Produkt erstmal für sich sprechen, weil ich habe ja vorher schon ein bisschen was investiert in dieses Produkt und dann kann ich noch Hilfe leisten.
00:25:00: Jetzt sind wir wieder beim Sommelier.
00:25:02: Der kannst du auch kaputt reden!
00:25:04: Aber erst mal das Produkt sprechen lassen.
00:25:06: So würde ich vorgehen...
00:25:07: Und jetzt mal umzusetzen, das ist bei der Dienstleistung das Gleiche.
00:25:10: Das Produkt ist Dienstleistungen oder Produkt und wir haben alle auch als Coaches berater Dienstleister das gleiche Thema.
00:25:16: Wir machen auch die Verkostung.
00:25:18: Es ist die Speech, es ist das Webinar, das Event.
00:25:22: Das ist am Endeffekt die gleiche Kostprobe an die Zielgruppe.
00:25:25: also bitte transformiert das auch gleich da rein.
00:25:29: Was machst du jetzt wenn ein Produkt scheitert?
00:25:32: Ist das schon passiert?
00:25:34: Na ja scheitern ist
00:25:37: Ladenhüter.
00:25:39: Nein, Ladenhütte gibt es nicht.
00:25:41: Es gibt dann schon so ein Nobbi-Spruch wenn Wein nicht ankommt oder nicht schmeckt.
00:25:45: Na sagen wir heute immer den verstehst du nicht!
00:25:57: Aber ansonsten ist es schon so dass einfach die unglaubliche Vielfalt der Weinwelt so viel hergibt das ich ja zum einen eigene Produkte mache, also einmal diese Weingutsbeteiligung mit Karl Fritsch der Tausend Weiß.
00:26:17: Dann wir unsere Philosophie in unserer Vertriebsgesellschaft für die Gastronomie haben das Fünfzig Prozent der Weine in unserem Sortiment sind alles Weine, die ich selber mache.
00:26:28: Das heißt Ich fahre zu renommierten Weingütern, nicht dass jetzt einer vor euch da Bei Weingüter Anruf soll ich mich dem Keller mein eigenes Wein machen.
00:26:37: So einfach geht es nicht, also wenn du dreißig ein Business bist, ein gewisser Name ist ja da!
00:26:42: Ich fahre in die Keller, küvitiere die Weine selber und das heißt... ...ich habe einen Unikat auch mehr oder weniger Das heisst meine eigene KW bin dann in diesem Bereich wo wir uns aufhalten.
00:26:56: Wir sind so unter dem Radar In der Distribution der Gastronomie.
00:26:59: in Deutschland machen so ungefähr vierhunderttausend Flaschen national in der gehobenen Gastronomie und sie haben halt dieses Problem der Vergleichbarkeit nicht.
00:27:07: Und dann wieder auf deine Frage vorhin dieser Punkte des Erfolges, dass ich mir Synergienaufbau mit Topweingütern, weil macht nie ein Fehler, quittieren einen eigenen Wein und macht dann wie auf so einem Hochzeitswein irgendwo eine Blödsinnige Kette drauf wo du nicht siehst wo das Ding herkommt.
00:27:26: Also für mich ist der Partner des Weingut wahnsinnig wichtig was eine Reputation ist und dann mein eigenes QW zu machen.
00:27:33: Und diese Welt ist so vielfältig, dass für jeden was dabei ist!
00:27:38: Also da es ein Ladenhüter gibt in dem Bereich nicht, wenn ihr ihn schmeckt, nehmen wir den nächsten.
00:27:42: Wir haben ja großes Sortiment.
00:27:47: Ist dir schon mal etwas richtig missglückt?
00:27:50: Wo du sagst, boah, da habe ich einen Dreck gelangt.
00:27:52: Egal was... So'n richtigen Fail wo du sagest, ah Mist, in den letzten Jahren.
00:27:56: Ja.
00:27:57: Ich... Richtig gefloppt eigentlich sogar mit dem Mit einem sehr guten Freund von Arnold Schwarzenegger, der aus Recklinhausen stammt hatte ich die Idee vor ein paar Jahren einen Wein zu machen.
00:28:14: Das war sein erster große Erfolg Namens Gladiator und das war den Flop vor dem Herrn.
00:28:22: Der Wein war mega Die Geschichte war mega Der dafür ausgesuchte Kunde war mega Aber der Protagonist kam nicht so gut an wie wir es letztendlich erwartet haben.
00:28:41: Ich möchte keine Namen nennen, es war Ralf Mölder.
00:28:47: Und der Endverbraucher beziehungsweise der Bekanntheits- oder Beliebte... Der Bekanntheizgrad ist ja da aber der Beliebtheitsgrad hat letztendlich dieses Projekt zum Scheitern gebracht.
00:28:59: Ab welchem Zeitpunkt ist das aufgefallen?
00:29:02: Wenn man so diese ganze Spanne sieht was, ab welchen Punkt hast du gesagt, jetzt muss ich absteigen, jetzt müssen wir die Sache beenden.
00:29:11: Naja, das ist ganz einfach.
00:29:14: Es gibt ja da Kontrakte die gemacht werden und dann gibt es letztendlich Planzahlen für verschiedene Zeiträume und die IS-Zahlen und wenn sie dann soweit voneinander im Fernsehen wie die Sonne vermont, dann wird's Zeit dass man Gespräche führt und das Ding letztendliche stoppt obwohl ein Kontakt theoretisch eingehalten werden müsste.
00:29:39: Aber wir dann auch Loyalität.
00:29:41: Ist vielleicht auch da was zwischen diesen Sollen, was da passt?
00:29:44: Weil ein Kontakt ist abgeschlossen.
00:29:46: dieser Kunde hätte die Menge nehmen müssen.
00:29:49: Was habe ich davon wenn er diese Menge nimmt und mir dann in Zukunft für weitere Zusammenarbeit steinenden Weg legt?
00:29:56: also haben wir den aufgelöst vorzeitig und arbeiten heute noch zusammen.
00:30:05: Ich habe die Frage ganz bewusst auch gestellt, weil ich kenne immer wieder Unternehmer, die im Endeffekt einen toten Gaul zu Ende reiten und die reiten.
00:30:13: Und die verstehen gar nicht dass es eigentlich schon vorbei ist und das glaube ich sind ein ganz wichtiger Punkt auch zu gucken.
00:30:18: wann ist es vielleicht gut einfach auf was aufzulösen und sagen hey vielleicht beim nächsten Projekt.
00:30:24: Gido, auf was dürfen wir uns bei dir in nächster Zeit freuen?
00:30:27: Gibt es irgendein Special Sneak Pick was du mitgeben darfst?
00:30:33: Tausend Weiß nehmen wir jetzt tatsächlich ernster.
00:30:36: Mein Partner Karl Fritsch und ich, also wir haben in den ersten Jahren gemacht Wir haben nicht jedes Jahr den Wein gemacht auch wieder dieses Qualitätsbewusstsein Scheisse Jahrgänge haben wir gesagt, wir verzichten darauf, wir machen es nicht.
00:30:53: Es gab in den neunzehn Jahren vier Jahrgänger wo wir keinen gemacht haben.
00:30:59: Fünfer-Ninzig und Achtundneunzig Punkten bei Falzdorf bekommen, und waren fünfmal sogar.
00:31:07: Bei FalzDorf hatten wir die Auszeichnung Bester Weißwein Österreichs in der Kategorie QW Und Wir Hatten Zwo Tausendfünfzehn Ein Übernahmeangebot eines unbekannten Gastronomen aus Sylt Das Name ich jetzt auch nicht nennen werde von Sanzibar der Säckler Und wir haben das Angebot abgeschlagen.
00:31:30: Das war wirklich höchst interessant und lukrativ, aber wir haben es als unser Baby bezeichnet, wo wir einfach... Ja!
00:31:40: Sie ist vorhin gesagt worden bei Gordon Ramsay in New York hast du die Magnum zweitausend Dollar auf der Karte.
00:31:46: Das ist richtig.
00:31:48: Aber da hat der Gordon Ramsay achtzehnt und wir zwanzeprozenten.
00:31:51: Nur dass das auch eben gelauest, gell?
00:31:54: Und wir werden tatsächlich in diesem Jahr tausend Weiß die Gesellschaft etwas strukturieren.
00:32:03: Es gibt bisher keine Struktur, weil man natürlich in der glücklichen Lage war noch nie TausendWeiß verkaufen zu müssen, sondern es so wird verteilt und das sind so jedes Jahr zwischen siebzig und neunzig Kunden weltweit auf Warteliste.
00:32:22: Neukunden maximal zwölf Flaschen zugeteilt und werden im nächsten Jahr, wir haben neue Flächen beim Fritsch im Wargramm.
00:32:31: Also das wargramm woher kommt der Tausend Weises zwischen Krems- und Wien genau in der Mitte?
00:32:36: Und es war ein Anbaugebiet heißt Wargram.
00:32:39: Wir werden demnächst einen Zweitwein noch dazu bauen und ja und werden uns eine Performance Agitur holen weil das Ziel ist auch dass wir momentan Tausend Weiß an die Gastronomie verkaufen weltweit, aber wir möchten mehr Endverbraucher erreichen.
00:32:57: Weil auch ein Endverbaucher letztendlich einen recht auf so'n geilen Wein hat!
00:33:07: Ja und das Ziel ist klar mit Alexander Hermann durchzustarten mit Hergott.
00:33:12: Wir haben auch eine Anfrage noch bekommen letztes Jahr im Herbst von einem Wie heißt es heutzutage?
00:33:19: Man schaut ja nicht mehr Fernsehen man schaut jetzt so Streaming-Things da Den Namen darf ich jetzt wirklich nicht nennen, die da an einer Staffel interessiert sind.
00:33:29: Weil das offensichtlich ziemlich spannend ist wenn ein Weinmann und einen Sternekoch durch die Lande reiten und ein bisschen in Weingüter schauen oder irgendwo anders hinschauen.
00:33:43: Das ist ja sehr cool!
00:33:45: Da freuen wir uns drauf.
00:33:47: Zum Abschluss eine Frage was ist für dich Erfolg?
00:33:53: Erfolg ist für mich in erster Linie tatsächlich Erfolgsmeldungen mit den liebsten Menschen.
00:34:04: In meinem Leben gesund teilen zu dürfen und da ich kein Heuchler bin, ist die Kohle natürlich als zweites fast genauso wichtig.
00:34:15: Vielen lieben Dank!
00:34:16: Ich sage wow.
00:34:18: also
00:34:18: Guido, ich
00:34:20: bedanke mich herzlich für deine Zeit Für die Einblicke, für die interessanten geheimen Geschichten, die du mit uns hier schön geteilt hast.
00:34:28: Ich glaube wir haben... also jeder von euch hat doch mindestens ein Ding aufgeschrieben was ihn weitergebracht hat oder Hand hoch?
00:34:34: Auf jeden Fall!
00:34:34: Also super geile Learnings dabei.
00:34:36: Du hast eigentlich genau das unterstrichen an was sie in den letzten zwei Tagen gearbeitet haben und es ist so schön von dem Sie mir da auch voll reichen wie die ja auch ein bisschen etwas zu lernen und vielleicht auch motiviert zu werden.
00:34:45: Danke dir
00:34:46: Ich fühle mich geehrt und vielen herzlichen Dank für die Einladung, lieber Markus.
00:34:51: Und Ihnen allen noch einen wunderschönen Kongress-Meeting, Network Meeting und einen schönen Ausklang und vielleicht sehen wir uns einmal wieder.
00:35:08: Dein Applaus!
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